Kleines Portrait über die hübsche Ringelblume - Calendula officinalis

Kleines Porträt über die hübsche Ringelblume – Calendula officinalis 

Uralte Heilpflanze. Ihr botanischer Name Calendula kommt von dem Glauben, sie erblühe immer am Ersten des Monats. 

Anbau: Wer gerne noch welche selber haben möchte, kann sie jetzt gerade noch säen. Hat man schon welche, kann man sie bis zum Ende der Saison immer wieder ernten.

Die Ringelblume gehört zu den 1-jährigen Pflanzen. Oft versamt sie sich selbst und kommt dann im nächsten Jahr wieder. 

Küchentipp: Die Blütenblätter in ein Reisgericht geben: Sieht aus wie Safran, färbt auch gelb & schmeckt eher neutral. Auch im Salat sehen sie hübsch aus. Zur Würzung & Färbung von Käse, Butter, Suppen, Eiergerichten und Kuchen geeignet. 

Gesundheit:

Rezept für eine Salbe, die bei vielen Wehwehchen hilft und wirklich eine Art „Heile, heile Gänschen“ Salbe ist:

Man braucht 1 Pfund reines Schweinefett – gibt’s beim Metzger / Biometzger & kostet ca. 1 – 2 Euro und die Blüten: Am besten die frischen Ringelblumenblüten (getrocknete gehen auch, wirken aber etwas schwächer).

Eine gute Handvoll der Blüten bzw. soviel wie das Fett aufnimmt. Dann leicht in dem Fett ca. 5 Min. köcheln lassen. Abkühlen lassen und dann noch einmal köcheln. Dann wegstellen und nach drei Tagen noch einmal kurz aufkochen. Anschließend durch ein Tuch in ein Cremetöpfchen füllen / pressen & in den Kühlschrank stellen.

Hilft bei: Allen äußerlichen Wunden und Entzündungen, Quetschungen, Zerrungen, Geschwüre, Abszesse, Verstauchungen, Blutergüssen, eitrigen Nagelbettentzündungen, Venenentzündungen, Schwangerschaftsstreifen, Verbrennungen, Insektenstichen. Ihre Wirkstoffe bekämpfen auch Pilze und Bakterien.  

Tee:

3 Teelöffeln Blütenblätter mit ¼ l siedendem Wasser übergießen, Gefäß abdecken und 10 Minuten ziehen lassen, dann abseihen. 

Wirkung: Zur innerlichen Unterstützung bei obigen äußerlichen Verletzungen, Wunden. Sie regt den natürlichen Entgiftungsprozess an. Zusätzlich bei: Gallenproblemen, Menstruationsschmerzen, Magenschmerzen, Darmstörungen. Sie unterstützt das Lymphsystem. 

Äußerliche Anwendung des  Tees (dann ca. 15 Min. ziehen lassen, dann wird er stärker):

Wirkung: Als Mundwasser bei entzündetem Zahnfleisch oder z.B. nach dem Zahnziehen. Als Kompresse (Tuch in den lauwarmen Tee tauchen) bei Wunden, Hautentzündungen, Abszessen, Blutergüssen, Verstauchungen, Geschwüre und Quetschungen.

Als Spülung nach der Haarwäsche bei Schuppen. Als Gesichtswasser macht der Tee die Haut frisch und klar. 

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